25. Juni 2026

… und das, obwohl mein Lieblingsbuch noch gar nicht im Regal steht
Wenn mich jemand nach inspirierenden Büchern fragt, fallen mir ganz viele ein, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Je länger ich über die Frage meiner eigenen Blogparade „Welches Buch hat dein Leben verändert?“ nachgedacht habe, desto klarer wurde meine Antwort. Das Lieblingsbuch, das meinen Weg voll und ganz bewegt, schreibe ich gerade selbst. Doch zurück zum Anfang …
Manchmal beginnt alles mit einer einzigen Geschichte
Als ich die Frage für meine Blogparade formuliert habe, dachte ich sofort an ein Kinderbuch, das ich zur Erstkommunion geschenkt bekam. Darin tauschen ein Vater und sein Kind für einen Tag die Rollen. Das Kind geht zur Arbeit und der Vater in die Schule, mit allem Drum und Dran, vom Aufwachen bis zur Gutenachtgeschichte am Abend. Zum ersten Mal sehen beide die Welt durch die Augen des anderen.
Dieses Buch hat mich geprägt, mehr, als ich lange Zeit gedacht habe. Bis heute mache ich gerne Gegenteiltag. Ich stelle mich dabei auf die andere Seite und schaue nochmals hin.
Schon als Kind habe ich Bücher förmlich eingesogen, eigene inspirierende Bücher gebastelt und mit Geschichten gefüllt, noch bevor ich wusste, was Ausschießen überhaupt bedeutet. Der Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben und Autor zu werden, stand auf meiner ToWant immer ganz weit oben. Welche Geschichte ich erzählen und wie mich das Schreiben verändern würde, zeigte sich erst in diesem Jahr und dass das Buch längst in mir angefangen hatte zu schreiben.
Während ich diese Zeilen nun ein halbes Jahr später tippe, ist mein erstes eigenes Buch fertiggeschrieben und steckt zwischen Lektorat und Buchsatz. Definitiv ein Buchprojekt, das alles gerade völlig auf den Kopf stellt.
Was dich erwartet auf einen Blick
- Welches Buch kann ein Leben überhaupt verändern?
- Was ist die Geschichte hinter diesem Buch?
- Für wen ist dieses Buch?
- Warum mich das Buch verändert hat
- Was ich beim Schreiben über mich gelernt habe
- Gefühle melden sich immer wieder, bis wir ihnen zuhören
- Warum wir weniger denken und mehr fühlen sollten
- Mittendrin ist noch das zebraschweinchen® aufgetaucht
- Dieses Buch erzählt nicht nur meine Geschichten
- Wie aus einer Idee 22 Emotionen wurden
- Fazit: Vielleicht ist das erst der Anfang
- Jetzt bist du dran
Welches Buch kann ein Leben überhaupt verändern?
Ob es Leidenschaft oder Hobby ist, kann ich gar nicht genau sagen. Bücher begleiten mich schon immer. Wie ich schon im Aufruf zur Blogparade geschrieben habe, hinterlassen sie bei mir Spuren, seit ich denken kann.
Wenn ich zurückblicke, gab es immer wieder Bücher, die etwas in Bewegung gebracht haben. Manche haben mir neue Perspektiven gezeigt, andere haben mich zum Nachdenken gebracht oder meinen Blick auf andere und das Leben selbst geprägt.
Als ich für das Foto zu meiner Blogparade das eine Lieblingsbuch finden wollte und final dann doch mehr ausgesucht habe, wurde mir erst bewusst, wie viele mich zum Teil bis heute begleiten. Wie krass ist das denn, dass mein Wendebuch nun das wird, was es wird?
P.S. Mein erstes Buch hat übrigens seine eigene Heimat auf zebraschweinchen.de und hier erzähle ich dir auf meinem Unternehmensblog die Geschichte hinter seiner Entstehung.

Was ist die Geschichte hinter diesem Buch?
Aus dem Mädchen mit den selbst gebastelten Büchern wurde eine Schriftsetzerin. Später kamen Grafikdesign, Editorial Design und Werbetechnik dazu, die ich mittlerweile seit 20 Jahren mit meinem Unternehmen minschtl® als Komplettlösung „gestaltende Beratung“ rocke. Auch diese Bezeichnung war das Ergebnis eines Buches, das meinem kreativen Schaffen ein Update verpasst hat.
Da ahnte ich allerdings noch nicht, dass es viel mehr verändern würde als mein Business. Nach einem persönlichen Reset, der alles ein paar Jahre zuvor komplett auf den Kopf stellte, begann eine Reise, auf der ich sehr viel lernen durfte, abseits von Komfortzone und Gewohnheiten. Bücher, Gespräche und viele Erfahrungen rückten meine Sicht auf das Leben Stück für Stück zurecht. Jeder Schritt brachte neue Fragen hervor und jede Antwort öffnete die nächste Tür.
All diese Erfahrungen landen jetzt zwischen zwei Buchdeckeln als Wendebuch über diese Zwischentöne. Darum heißt der Titel „Zwischen Laut und Leise“, weil genau dort das Leben passiert, das wir im Alltag so oft überhören.
Vielleicht deshalb, weil wir im Alltag nur noch funktionieren, bewerten und weitermachen. Dabei entstehen die b’sonderen Geschichten oft dort, wo wir wieder fühlen, genauer hinschauen und uns selbst zwischen den Zeilen begegnen.
Irgendwann führte mich dieser Weg selbst für drei Wochen nach Sri Lanka. Für mich war diese Panchakarmakur wie das i-Tüpfelchen auf alles, was vorher schon in Bewegung gekommen war. Ohne Handy, Alltag und meine gewohnten Rituale ließ ich mich voll und ganz auf den Rhythmus des Ayurvedahauses ein. Dort war wirklich nichts so wie zu Hause, und nach vier Tagen war ich gefühlt fertig. Doch ich blieb und lernte wieder mal, was passiert, wenn wir Neues und Ungewohntes zulassen.
Jetzt erkenne ich erst, wie sehr sich dort bereits der rote Faden durchgezogen hat, von meinem Reset bis zu dieser Kur und allem, was dann folgte. Mein ganzes 2025 fühlte sich plötzlich wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen an, damit ich endlich den Arschtritt vom Universum für mein eigenes Buch kapierte.
Manche Bücher finden uns
Ein Buch kann ein Leben dann verändern, wenn es uns im richtigen Moment begegnet, und von jetzt auf gleich etwas in Bewegung kommt.
So ging es dann gleich im Frühjahr 2025 weiter, während meiner Reha nach der Kur. Ich stand vor der Bücherwand der Besitzerin und durfte mir ein Buch zum Lesen aussuchen. Am Ende schenkte mir dieses Buch eine neue Sichtweise auf meinen ständigen Funktionsmodus und eine klare Entscheidung, meinen Weg schon wieder neu zu ordnen.
Damit hatten mich innerhalb kurzer Zeit mehrere Puzzleteile in eine neue Richtung geschoben. Denn wer mich kennt, weiß, dass ich nicht an Zufälle glaube. Mit den vielen Ideen im Kopf für ein Wendebuch fing es an, in mir aktiv zu arbeiten. Also habe ich genauer hingeschaut und dabei kam mir auch das Kinderbuch mit dem Gegenteiltag wieder in den Sinn.
Vor meiner Bücherwand fing ich an, alle Bücher herauszulegen, die für mich eine tiefere Bedeutung haben, oder meine eigene Welt weiterentwickelt hatten, bis zu den ganz frühen Erinnerungen. Wie das Kinderbuch mit dem Gegenteiltag. Daraus wurde ein Bild des Gegenüberstellens und ist sogar als Illustration in meinem Buch bereits im Einstieg ein erster Wendepunkt geworden.
Rückblickend betrachtet war keines dieser Bücher ein Zufall
Doch es blieb alles in meinem Kopf, ohne den Impuls, endlich mal loszulegen. Dann kam über den Jahreswechsel vieles in Bewegung. Ich durfte mich mal wieder extremst in Geduld üben, den Kompass neu ausrichten und verbrachte nochmals ein paar Tage an dem Ort, an dem ich bereits während meiner Reha wichtige Erkenntnisse gesammelt hatte. Zudem begegnete mir fast zeitgleich das Buchmentoring von Yvonne. Nach dem Erstgespräch mit ihr wurde mir klar, dass ich gar nicht erst anfangen musste zu schreiben. Die Geschichte war längst da.
Das Buch hatte bereits begonnen, in mir zu schreiben.
Ein Wendebuch über die Zwischentöne, die im Alltag viel zu oft verloren gehen. Über 22 Emotionen und Geschichten von insgesamt 13 Menschen mitten aus dem Leben, die uns weniger denken und mehr fühlen lassen. Vielleicht findest du darin auch eine Frage wieder, die du dir selbst schon lange stellst.
Für wen ist dieses Buch?
Während des Schreibens hatte ich immer wieder dieses Gefühl, dass mein Wendebuch überhaupt nichts von einem Menschen verlangt.
Das Buch ist ein Ort, an dem jeder so sein darf, wie er ist.
zebraschweinchen®
Wir bewerten ohnehin schon genug. Zu laut oder leise. Zu viel oder wieder zu wenig. Richtig oder falsch. Währenddessen verlieren unglaublich viele immer mehr das Gefühl dafür, wer sie eigentlich unter all dem Funktionieren einmal waren.
Mich interessieren Wegbegleiter, die länger fühlen und zwischen den Zeilen lesen wollen, um mehr wahrzunehmen, obwohl im Außen längst alle weiterrennen.
Vielleicht braucht es manchmal einfach einen Ort, an dem niemand erst irgendetwas werden muss, bevor er gesehen wird. Genauso hat es sich für mich beim Schreiben immer mehr entwickelt. Abseits vom perfekten Dauerfunktionsmodus und dem Gefühl, immer stark sein zu müssen. Wie ein leiser Platz mitten zwischen all dem Lärm.
Mehr zum Buch findest du auf zebraschweinchen.de.
Warum mich das Buch verändert hat
Was als Impuls begonnen hat, hat unterwegs im Schreibflow etwas mit mir gemacht, womit ich nie gerechnet hätte. Mit jeder Geschichte verstand ich besser, warum „Zwischen Laut und Leise“ geschrieben werden wollte, und vielleicht richtete es gerade deshalb zuerst mein eigenes Leben neu aus.
Geschichten und Abenteuer verbinden uns und berühren uns auf eine Art, die kein noch so gut gemeinter Ratschlag schafft. Was ich schon alles an Bauchlandungen und Krisen rocken durfte, wollte ich immer anderen ersparen. Doch ich kann niemandem helfen, der keine Einladung ausspricht, und das hat mich im ganzen Schreibprozess begleitet. Menschen finden ihre eigenen Erkenntnisse, wenn sie bereit sind, ihnen zu begegnen.
Das Naheliegendste hat mich dabei am meisten überrascht. Mein Dasein war längst voller Geschichten. Ich musste sie nur aufschreiben und auch laut aussprechen. Als ich darüber zu erzählen begann, tauchten plötzlich Menschen auf, die so viel Bewegendes zu erzählen hatten. Allein schon der Austausch und das Lautdenken waren eine Bereicherung, die ich so unglaublich schön finde.
Je mehr ich das getan habe, desto mehr habe ich gelernt, meinem eigenen Gefühl zu vertrauen, auch wenn es nach außen noch keinen perfekten Platz hatte. Dieses Herzensprojekt hat mich auf einen neuen Weg geführt, weil ich endlich aufgehört habe, an mir vorbeizuleben.
Was ich beim Schreiben über mich gelernt habe
Erst beim Schreiben habe ich gesehen, wie lange mein Leben schon auf dieses Buch zugelaufen ist. Die klarste Erkenntnis überhaupt ist für mich, dass Geschichten oft mehr bewegen als gut gemeinte Ratschläge. Meine ausgeprägte Wahrnehmung hat darin endlich ihren Platz gefunden. Sobald bei mir ein Moment mit einer Emotion verbunden ist, kann ich ihn nicht mehr vergessen. Es ist wie ein innerer Speicher, der genau dann anspringt, wenn Resonanz und Erinnerung zusammenkommen.
Ich durfte lernen, meinem Gefühl noch mehr zu vertrauen und jemanden da stehen zu lassen, wo er sein will. Wenn wir unserem eigenen Weg folgen, leben wir manchmal jahrelang auf etwas hin, das außer uns selbst niemand sehen kann. Mein ganzes Leben hat mich darauf vorbereitet, dieses Buch zu schreiben. So viele Erfahrungen, Begegnungen und Entscheidungen sind auf genau diesen Punkt zugelaufen.
Da bekomme ich Gänsehaut!
Es zeigt mir, dass Hoffnung, Geduld und viele kleine Schritte im Rückblick einen Weg ergeben. Meine Wahrnehmung hat sich dadurch noch mehr weiterentwickeln können, verbunden mit dem Mut, mehr zu sagen, was ich fühle und auch denke. Dass ich Themen stehen lassen kann, wenn sie nichts mit mir zu tun haben, und dass ich keine Komfortzonen anderer mehr bediene, die mich nicht so sehen, wie ich wirklich bin.
Um Erlebtes in Geschichten niederzuschreiben, brauchte ich oft enorme Kraft. Alle Details einer Geschichte, wirklich beim Namen zu nennen, damit ein Leser voll und ganz mittendrin sein kann. Natürlich war es für mich eine klare Aufgabe, auch bei den anderen und ihren Geschichten, immer nochmals nachzufragen, und noch mehr Emotionen herauszuarbeiten war Herausforderung und Freude zugleich. Etwas so im Detail zu erzählen, dass es einem das Gefühl gibt, selbst Teil der Geschichte zu sein.
Das sind Veränderungen und das Schreiben war der Auslöser.
… und ich durfte sogar im März auf der Leipziger Buchmesse im Interview mit Yvonne Kraus erste Einblicke in das Buch geben. Mannomann, hatte ich davor die Hosen voll …

Gefühle melden sich immer wieder, bis wir ihnen zuhören
Es gibt Tage, da wissen wir nicht, was wir fühlen. Wir sind genervt ohne Grund, haben einen verspannten Nacken oder beißen zu oft auf die Zähne. Wir funktionieren, reden, planen und merken erst spät, dass etwas in uns leiser geworden ist. Gefühle sind da, auch wenn wir sie überhören. Manchmal melden sie sich als Druck im Bauch oder als Müdigkeit mitten am Tag.
Morgens beginnt alles wie immer. Das Frühstück steht auf dem Tisch und der Blick fällt schon auf den nächsten Termin. Nachrichten blinken auf dem Telefon auf und irgendwo wartet noch eine Aufgabe von gestern. Der Tag nimmt Fahrt auf und wir gehen einfach mit. Am Abend sitzen wir da und spüren eine Müdigkeit, die sich kaum erklären lässt. Der Kopf ist voll und gleichzeitig fühlt sich etwas in uns seltsam leer an.
Was passiert, wenn wir für einen Moment aufhören zu funktionieren und uns selbst wieder spüren?
Wir geben Gefühlen oft keinen Platz und merken es nicht einmal. Nicht weil sie fehlen, sondern weil sie im Kalender keinen Termin haben.
Genau hier beginnt dieses Buch. Jede Emotion hat ihre eigene Sprache. Manche flüstern und andere fordern uns heraus. Wenn wir ihnen zuhören, beginnen wir, uns selbst besser zu verstehen.
Das ist ein Auszug und gleichzeitig die Hörprobe aus dem Buch. Zudem gibt es noch was auf die Ohren und aus dem Nähkästchen auf Schwäbisch. „Viel Freude beim Zualosa.“
Warum wir weniger denken und mehr fühlen sollten
Wir scrollen uns nur noch durchs Leben, obwohl von uns längst etwas stehen geblieben ist. Wir vergessen dabei das echte Leben und die stillen zebraschweinchen® Momente in uns. Daraus ist dieses Wendebuch entstanden, vielleicht auch, weil mich schon immer die Zwischentöne im Miteinander interessiert haben. Diese Momente, in denen wir etwas sagen und gleichzeitig noch etwas ganz anderes mit auf den Weg geben, und vielleicht beginnt genau dort der Weg zurück zu uns selbst.
Dort entstehen für mich die ehrlichsten Begegnungen. Die Erkenntnis war so krass, dass diese vielen Jahre in der Persönlichkeitsentwicklung und intensiver Bewusstseinsarbeit in diesem Buch nun zusammenlaufen konnten. Auf meiner Reise zu mir selbst durfte ich so vieles lernen und hatte das große Glück, ganz wundertolle Wegbegleiter dabei kennenzulernen. Danke euch allen ⭐️

Mittendrin ist noch das zebraschweinchen® aufgetaucht
Dieser Augenblick, in dem auf einmal etwas in dir still wird, weil du merkst, dass du dich selbst zwischen laut und leise viel zu lange überhört hast. Es erinnert daran, dass wir fühlen dürfen, ohne alles wissen zu müssen. Dass Tiefe und Leichtigkeit einander nicht ausschließen und dass selbst ernste Themen auch mal ein Lächeln vertragen.
Wenn du beim Lesen „Zwischen Laut und Leise“ lächelst, kurz innehältst oder dich verstanden fühlst, dann hat das Wendebuch getan, wofür es da ist. Dann hast du einen zebraschweinchen® Moment. Und wenn du in der Mitte angelangt bist, kurz innehältst und einen bewusst anderen Blickwinkel einnimmst, das Buch drehst und wieder von vorn mit „Rock Your Feelings“ beginnst, dann rockst du im wahrsten Sinne dein eigenes Leben.
Mir stehen gerade die Tränen in den Augen vor Zufriedenheit und auch Stolz. Jetzt habe ich doch endlich den Arsch in der Hose, mein Buch in die Welt hinauszutragen, mit allem, was es ausmacht. Es ist soooo schön, dass ein Aufruf zur Blogparade auch dazu beitragen kann, sich selbst mehr zu zeigen.
Dieses Buch erzählt nicht nur meine Geschichten
Dieses Wendebuch erzählt längst nicht nur Geschichten aus meinem Leben. Zwölf weitere Menschen nehmen dich mit zu ihren ganz persönlichen Wendepunkten. Es entstehen somit 13 Blickwinkel mitten aus dem Leben, krassen Geschichten und Gamechancer, die dazu beitragen, dass das Buch dem Leser sehr viele Wendepunkte schenken kann. Gleichzeitig begleiten Sylvia und Patricia das Buch mit ihrem fachlichen Blick aus Bewusstheit und Kinesiologie, und ihrem täglichen Schaffen.
In der Schreibzeit passierten dauernd solche Momente, bei denen sich automatisch eins ins andere fügte. Gedanken haben sich verbunden und aus kleinen Ideen wurden nach und nach ganze Geschichten. Irgendwann wusste ich einfach, dass ich mit diesem Buch anfangen muss.
Mitten in diesem Prozess kam noch was dazu. Dieses Jahr feierte ich am 15. Juni 2026 stolze 20 Jahre minschtl® und beim Reflektieren sah ich, dass ich schon immer mit Emotionen gearbeitet habe, ohne das jemals groß benannt zu haben. Mich haben noch nie nur Stückwerk wie ein Logo, Farbe oder Gestaltung interessiert. Jedoch diese leisen Zwischentöne, die entstehen, wenn wir etwas erzählen und gleichzeitig noch etwas ganz anderes zwischen ihren Worten mitschwingt. Meine langjährigen Kunden schätzen das voll und ganz, und dafür rocke ich gerne alle weiter in die Sichtbarkeit mit b’sonderem passenden Design.
Ich hatte keine Lust, ein Buch zu schreiben, das dauernd erklärt, wie Leben funktioniert. Viele klassische Ratgeber fühlen sich für mich an wie schnell konsumierte Gedanken. Während des Lesens klingt vieles gut und trotzdem bleibt oft kaum etwas wirklich hängen. Mich interessieren viel mehr diese Momente, in denen etwas unter die Haut geht und länger bleibt als nur für ein paar Seiten. Wenn wir etwas mitnehmen können oder eine Erkenntnis gewinnen, die uns weiterbringt.
„Zwischen Laut und Leise“ ist genau daraus entstanden.
Mir wurde immer deutlicher, dass ich keinen perfekten Lösungsweg erzählen möchte. Viel spannender finde ich diese Stellen, an denen sich jemand währenddessen selbst begegnet, obwohl er eigentlich nur ein paar Seiten lesen wollte.
Wie aus einer Idee 22 Emotionen wurden
Als ich anfing, über das Buch zu sprechen, tauchten plötzlich Menschen mit ihren Geschichten auf. Erlebtes, das berührt, bewegt oder etwas sichtbar gemacht hat. Wir tauschten uns aus, haben laut gedacht und es bis zum Kern erforscht. Jeder einzelne Moment bedeutet mir so viel, weil das die Leichtigkeit ausmacht, die es uns ermöglicht, den anderen in der Wurzel kennenzulernen. Dadurch ist dieses Buch viel größer geworden, als die Idee, mit der alles begonnen hatte.
So wurde aus vielen Gedanken nach und nach ein Buch mit 22 Emotionen, die hinter dem ständigen „Alles gut“ und all den kleinen Oberflächlichkeiten längst darauf warten, endlich direkt erzählt zu werden.
Manche Geschichten haben sich im Schreibprozess ziemlich frech selbst vorgeschoben. Ehrlicherweise wusste ich oft selbst nicht mehr, ob ich gerade das Buch schreibe oder ob irgendwo ein zebraschweinchen® mit den Hufen über meine Tastatur springt.
Vielleicht liegt darin das Ehrlichste an diesem Buch.

Fazit: Vielleicht ist das erst der Anfang
Wie Sandra im CoBlogging unserer Community immer so schön sagt: Auf dem Boden der Tatsachen liegt definitiv zu wenig Konfetti.
Vielleicht liebe ich diesen Satz so sehr, weil er das beschreibt, was mir beim Schreiben immer wieder begegnet ist. Das Leben ist oft ernst genug, und umso schöner ist es, wenn mitten in all den großen Gefühlen etwas auftaucht, das uns zum Lächeln bringt.
Während dieses Buch entstand, bekam dieses Gefühl seinen Namen. Das zebraschweinchen® war geboren. Es fühlte sich von der ersten Sekunde so richtig an, dass ich wusste, es gehört ins Buch. Deshalb habe ich den Namen direkt geschützt und somit nun eine eigenständige Marke.
Genauso arbeite ich seit 20 Jahren mit meiner gestaltenden Beratung. Aus einer Idee wurde ein Name. Aus einem Gefühl entstand eine Geschichte. Im Prozess wurden Menschen miteinander vernetzt. Danach bekam sie ihre Gestaltung und schließlich ihren Platz zwischen zwei Buchdeckeln.
Wenn du beim Endspurt von „Zwischen Laut und Leise“ dabei sein und als Erster erfahren möchtest, wann das Buch erscheint, dann trag dich in meinen Newsletter ein.
Möchtest du das Wendebuch „Zwischen Laut und Leise“ schon vorbestellen? Schreib mir einfach eine kurze Nachricht an mail@zebraschweinchen.de und ich gebe dir Bescheid, sobald es das Buch zu kaufen gibt.
Das ist der Beitrag zu meinem eigenen Aufruf zur Blogparade: Welches Buch hat dein Leben verändert?
Jetzt bist du dran
Mit der Blogparade sammeln wir im Miteinander viele inspirierende Lieblingsbücher, die vielleicht auch andere inspirieren werden und uns weiterentwickeln lassen. Gleichzeitig erfahren die Leser etwas über dich und deine Welt. Zudem siehst du, was andere bewegt und wie sie das Thema sehen.
Teilnehmer werden über Bücher schreiben, die sie gelesen und vielleicht ihre Entwicklung neu geordnet haben. Ich schreibe über ein Lieblingsbuch, das ich gerade erschaffe und das mich schon während des Schreibens verändert hat. Darin steckt für mich der Herzschlag dieser Blogparade.
Das ist somit auch meine Einladung an andere Autoren. Erzähle von deinem Lieblingsbuch, von der Geschichte, die dich zu diesem Buch geführt hat, und wie es dich sortiert hat.
In meinem Umfeld schreiben gerade viele Autoren an ihren eigenen Lieblingsbüchern oder haben ihr Buch bereits veröffentlicht. Ich vernetze so gerne, doch aktuell fällt es schwer, darüber zu erzählen, damit die Leute nicht denken, dass es um mein eigenes Buch geht und ein Missverständnis entsteht.
Darum liebe ich diese Blogparade jetzt schon. Sie ermöglicht jedem Autor, die Geschichte hinter seinem Buch zu erzählen, und weil jeder von uns ein anderes Netzwerk mitbringt, erreichen wir gemeinsam viel mehr Leser als allein.
📌 Die Blogparade ist befristet und du kannst bis Sonntag, 2. August 2026 teilnehmen.




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