26. Mai 2025, bearbeitet am 31. März 2026

Wie ein bewusster Schaffensrausch deinen Alltag verändert
Ich war Profi darin, mich ablenken zu lassen. Ein Ping hier, ein Gedanke da, jemand will was und ich springe. Multitasking war mein zweiter Vorname. Fokus und Konzentration ein Fremdwort. Heute weiß ich, dass mein kreatives Chaos viel mehr nach Klarheit als nach neuen Ideen verlangte.
Was passiert, wenn wir endlich alles leiser drehen und nur noch einer Sache Raum geben? Genau daraus ist bei mir der kreative Schaffensrausch entstanden. Ein Gedankenblitz auf einer Workation und im Austausch mit anderen Unternehmern. Nur weil ich es mal laut ausgesprochen hatte, ist daraus was ganz B’sonderes entstanden, das meine langjährigen Kunden heute sehr schätzen. Was andere Deep Work nennen, ist in meinem Ideenreich ein Schaffensrausch.
Ein bewusster Schaffensrausch ist der Moment, in dem aus Alltagschaos wieder Fokus und Konzentration werden. Dafür entsteht ein Raum ohne Ablenkungen, in dem volle Aufmerksamkeit bei einer Sache bleiben kann. Gedanken werden klarer, Ideen kommen ins Fließen und in kurzer Zeit entsteht spürbar mehr als im ständigen Dazwischen.
Entstanden ist der Schaffensrausch erst für Weihnachtsprojekte, denen ich seit 2021 jedes Jahr in der ersten Novemberwoche volle Aufmerksamkeit schenke. Mit rockiger Weihnachtsmusik, den ersten Lebkuchen und duftendem Wintertee formen sich jedes Jahr aufs Neue passende Weihnachtskarten für meine Kunden an ihre Kunden, individuelle Weihnachtspost mit Mehrwert, Kalender, Geschenke und alles, was uns die Feiertage versüßen und mit viel Freude ins neue Jahr starten lassen. Voller Wertschätzung und Dankbarkeit für das Miteinander, damit alle in den Köpfen ihrer Wunschkunden bleiben dürfen.
Auch bei umfangreichen Konzeptionen, gestaltender Beratung oder ähnlichen Kundenanfragen, setze ich einen Schaffensrausch ganz gezielt ein. Da wird mein Ideenreich für die Außenwelt lautlos und aus losen Gedanken entsteht ganz ohne Ablenkung ein klarer Weg. Genau dort wird sichtbar, wie viel mehr in kurzer Zeit möglich ist, wenn G’schwend und nebenher keinen Platz mehr haben.
Zum ersten Mal im Schaffensrausch nur für mich
Dann hat mein erstes Buch gerufen, und zwar so laut, dass ich es mir für 20 Jahre minschtl® schenke, allerdings anfangs nur nebenher geschrieben habe. Doch auf der Leipziger Buchmesse ist etwas passiert. Eine Stille in mir, inmitten von ganz vielen Menschen, in einer lauten Halle voller Buchmenschen, und der Wunsch, hinzuhören, was passieren würde, wenn ich mich nur auf das Buch einließe. Auf der Heimfahrt habe ich den Mut gefasst, alle verstaubten Glaubenssätze über Bord geworfen und mir ein Zimmer in der Karwoche gebucht. 4 Nächte, in denen ich mir Zeit schenke, nur für das Buch, und was passiert, wenn ich mich traue, in meinen ersten kreativen Schaffensrausch zu gehen. Für die stillen Zebraschweinchen-Momente in uns und für ein Wendebuch an alle, die mehr wollen, als einfach nur funktionieren.
Wenn du keine Prioritäten setzt, wird es jemand anderes für dich tun.
Greg McKeown
Was dich erwartet auf einen Blick
- Wie Ablenkung mir den Fokus raubte
- Mein Weg aus dem kreativen Chaos: Wie ich Fokus und Konzentration heute lebe
- Kundenbeispiel: Wie aus offenen Baustellen ein klarer Fahrplan wurde
- Wenn der Kopf keine Ruhe gibt
- FAQ: Wenn alles gleichzeitig an dir zieht
- Fazit: Wenn wieder eins nach dem anderen geht

Wie Ablenkung mir den Fokus raubte
Früher gar nicht, ich habe einfach alles auf einmal gemacht. Heute ganz bewusst.
Seit 2006 bin ich selbstständig und lange lief alles gleichzeitig. Kreativ sein, erreichbar sein, reagieren, organisieren und abarbeiten. Privat wie geschäftlich war alles dauernd in Bewegung, und genau das fühlte sich lange normal an.
Das am besten rund um die Uhr und ständig auf Empfang. Während eine Sache erledigt wurde, waren die nächsten Drölf schon im Kopf. Ablenkung war mein Alltag und überhaupt kein Ausnahmezustand. Ich merkte es nur nicht, weil es sich einfach normal anfühlte.
Dabei übersah ich, dass ich zwar funktionierte, jedoch nicht mehr mit mir verbunden war. Nicht mit meinem Flow, vor allem nicht mit mir selbst. Dabei blieb oft auch die klare Kreativität auf der Strecke, weil Kunden von mir gleich tickten und ich nur noch reagiert habe. Immer wunschgemäß schnell, schnell, kurz und g’schwend. Pflichtgefühl übernahm, verstaubte Glaubenssätze waren an der Tagesordnung, ToDo-Listen wuchsen, und mein Tag war nur noch ein Reagieren auf das Außen. Ich war aktiv, ja, doch innerlich leer.
Was sich verändert hat, als es so nicht weiterging
Es brauchte 2019 einen gesundheitlichen Nullpunkt und ein knallhartes Reset, bis ich verstand: So geht’s nicht weiter. Nicht noch mehr Tempo, nicht noch mehr Projekte, nicht noch mehr im Außen. Sondern das Gegenteil mit klarem Fokus und einer Struktur, die meine ist. Mein Weg dahin war krass, allerdings ein ehrlicher, und es fühlte sich trotz allem richtig an. Genau darum geht es in meinem Artikel und wie ich heute arbeite, weil ich das keinem wünsche, erst an diesen Punkt zu kommen.
Dieser Nullpunkt war schmerzhaft, allerdings auch der Beginn von etwas Neuem. Ich traf eine Entscheidung und ließ zu, dass es leichter werden durfte. So kamen mehr Bewusstheit, weniger Zerreißen und mehr Klarheit in mein Leben.
Die erste Frage, die sich für mich auftat, war, was mir wirklich wichtig ist. Für mein Leben, echte Werte und pure Energie. Nach und nach begann sich mein Fokus neu zu ordnen und der Blick ging dabei mehr nach innen. Vieles durfte ich aufarbeiten, lernen, sein lassen, privat und natürlich auch geschäftlich. Im Mittelpunkt standen dabei keine weiteren Coachings, Tools oder Apps, sondern ein ehrlicher Blick auf das, was wirklich da ist. Was will ich wirklich, was tut mir gut und was darf gehen?
Heute weiß ich, dass wir Fokus nur dann haben, wenn wir ihn auch pflegen. Konzentration wächst dort, wo wir wieder bei uns ankommen und dem, was wirklich wichtig ist, bewusst Freiraum geben.

Mein Weg aus dem kreativen Chaos: Wie ich Fokus und Konzentration heute lebe
Ich arbeite heute aus mir heraus und nicht mehr alles ab, nur dass es weg ist. So gelingt es mir, fokussiert zu bleiben. Dieser Weg hat sich nicht über Nacht gezeigt. Doch all die Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse der letzten Jahre haben mich Stück für Stück auf diesen Weg geführt … und es ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung, auf sich zu achten.
Bewusst in den Tag starten mit dem Morgenritual
Der Tag beginnt nicht mehr mit dem Handy, sondern mit mir. Ein ruhiger Start in den Tag, wenn die Welt draußen noch still ist. Ab ins Bad, Yoga oder eine Runde Laufen, eine Tasse Tee, ein kurzer Moment der Stille, ein Blick in meinen Tagesplan und das Beantworten von Mails. Das ist meine tägliche Einladung an mich selbst, klar und wach in den Tag zu starten. Dieses Ritual hat meinen Alltag verändert.
Ein Anker als Miteinander in Unternehmergruppen
Mehrmals pro Woche tausche ich mich mit Gleichgesinnten in Unternehmergruppen aus. Wir starten gemeinsam, jeder mit seinem Vorhaben, und arbeiten dann fokussiert nebeneinander. Der regelmäßige Austausch mit wöchentlichen Posts, Aufgaben und Projekten, die Energie und das Verbindliche helfen mir enorm, in meinem Fokus zu bleiben.
Gemeinsam mit anderen ins Tun kommen
Gemeinsam geht’s leichter, wenn wir es aktiv tun! Wie z. B. in der Community von Annegret, wo wir uns gegenseitig motivieren, unsere Projekte anzugehen. Oder das Teilen der To-dos Verbindlichkeiten schafft, und das gemeinsame Dranbleiben den Konzentrationsmuskel stärkt. Es fühlt sich an wie Rückenwind an einem windstillen Tag. Diese Energie im Miteinander gibt uns das Gefühl, nicht alleine zu sein, und manche Aufgaben erledigen sich wie von selbst.
Mit allen Sinnen in der Mittagspause herunterkommen
Statt am Schreibtisch zu snacken, koche ich mittags und verbringe die Pause am liebsten mit meinem Mann Armin. Diese kleine Auszeit ist für mich wie ein Mini-Urlaub. Ich komme raus aus dem Kopf und hinein in den Moment. Wir sind im Austausch und das gibt mir neue Klarheit für die zweite Tageshälfte.
Früher hätte ich da niemals laut ausgesprochen, „einfach so“ kurz zu schlafen. Doch ich weiß mittlerweile, dass mein Körper und mein Kopf es mir danken. Mein Powernap, bevor ich mittags wieder in die Arbeit eintauche, ist ein echtes Konzentrationselixier, damit ich mit frischer Energie neu durchstarten kann. Schon krass, dass ich dadurch mehr gerockt bekomme.
Ein Tagesabschluss zum Sortieren
Abends nehme ich mir aktiv Zeit an meinem Fensterplätzle, um innezuhalten. Was war heute gut? Was hat mich aus dem Fokus gebracht? Welches Thema darf ich sein lassen? Diese Reflexion sorgt nicht nur für innere Ruhe, sondern hilft mir auch, am nächsten Tag nicht wieder bei null zu starten.
Planung bringt Ruhe in den Kopf
Jedes Wochenende plane ich die kommende Woche, beruflich und auch privat. Einmal im Monat werfe ich einen größeren Blick auf meine Projekte und Ideen. Das hilft mir, meine eigenen Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren und mich nicht ständig im Kleinkram zu verlieren.
Mentale Klarheit entsteht bei mir, sobald nur noch eine Sache wirklich zählt. Kreativ arbeiten gelingt mir am besten, wenn der Kopf aufgehört hat, alles gleichzeitig festzuhalten. Dann kommt der Flow fast von allein. Lange dachte ich, Zeitmanagement wäre eine Frage der richtigen Struktur. Inzwischen ist es eine Frage der Verbindung zu mir selbst. Ablenkungen verlieren ihre Kraft, sobald eine Sache wirklich Vorrang hat. Dieses ewige Aufschieben, das viele Prokrastination nennen, kannte ich gut. Abends fragte ich mich, was ich eigentlich den ganzen Tag gemacht hatte.
Für mich bedeutet Konzentration, ganz bei einer Sache zu sein und die eigene Aufmerksamkeit bewusst auf das zu richten, was gerade wirklich wichtig ist. Genau dann entsteht dieser echte Fokus, in dem ich tief in mein Schaffen eintauche und das Uhrzeitdenken verschwindet. Dass mir das heute gelingt, hat nichts mit Druck zu tun, sondern mit klaren Ritualen, bewussten Pausen und Zeiten, in denen nicht alles gleichzeitig ziehen darf. Wie kraftvoll das im Alltag wirken kann, zeigt ein Kundenbeispiel, das mir bis heute in Erinnerung geblieben ist.
Kundenbeispiel: Wie aus offenen Baustellen ein klarer Fahrplan wurde
Ein schönes Beispiel dafür ist eine Kundin von mir, die mir immer wieder ihre Wünsche schickte. Allerdings meist nur, um mir den Ball zuzuspielen. Ohne klare Ziele und Prioritäten. Die Zeit war stets der Grund, warum keines der Projekte abgeschlossen wurde.
Dann, im Sommer vor zwei Jahren, war in ihrer Firma der wieder verdiente Handwerkerurlaub geplant. Ich schlug ihr vor, vier Wochen vor Urlaubsbeginn einen festen Termin bei mir im Ideenreich zu blocken. Mein Ziel war, dass sie mal mit einem freien Kopf in die Auszeit starten sollten. Ohne Frust und diese „Wieder-nicht-geschafft“-Gefühle im Gepäck.
Kennst du das auch? Vor dem Urlaub ist der Berg oft so groß, dass du gar nicht mehr weißt, wo du anfangen sollst. Doch mein Gegenargument, das ich selbst nur zu gut kenne, lautete: Nach dem Urlaub ist es dann schon fast Weihnachten, und da ist’s bekanntlich besonders stressig. Also haben wir es aufs Neue gewagt und einen Termin gefunden.
Wir haben uns alles gemeinsam angeschaut, was da alles so mitschwingt. All die offenen Wünsche und Ideen, die immer wieder auftauchten und doch nie umgesetzt wurden.
Ein Werbeflyer, der wegen fehlender Mitarbeiterfotos nicht gedruckt wurde. Zwei Unterseiten auf der Website, die noch immer im Rohbau festhingen. Eine Imagebroschüre, an der wir seit zwei Jahren herumbastelten, weil ständig jemand aus dem Team noch seine eigenen Vorstellungen einbringen wollte. Zwei Firmenfahrzeuge fuhren immer noch ohne Beschriftung herum. Und Social Media? Der letzte Beitrag lag neun Wochen zurück. So viele Ideen, Ansätze und Projekte …
Wir haben das alles sortiert, und verknüpft, und ich habe daraus einen realisierbaren Fahrplan entwickelt. Drei Projekte ließen sich wunderbar in einem Rutsch realisieren, mit guter Organisation und einem klar festgelegten Terminplan.
Ich habe ihre Konzeption aktualisiert, damit Informationen nach außen endlich klar und einheitlich kommuniziert werden können, ohne jedes Mal neu diskutiert oder kontrolliert zu werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch enorm Geld. Ich habe alles in KWs verpackt und mit regelmäßigen Remindern den Fahrplan am Laufen gehalten.
Das Ende vom Lied? Bis Weihnachten war alles auf Stand. Es reichte sogar für eine Weihnachtspost an die Kunden, die jahrelang aus Zeitgründen liegen geblieben war. Auch die Werbegeschenke fürs neue Jahr konnten wir noch mitdenken. Die Briefbögen wurden aktualisiert und digitalisiert, damit sie endlich ins Buchungssystem passen. Selbst die E-Mail-Signaturen wurden vereinheitlicht, damit die ganze Firma nach außen klarer auftritt. Weil wir das große Ganze im Blick hatten, wurde nun auch der Fuhrpark über den Jahreswechsel foliert und in ein einheitliches Konzept gebracht. So muss keiner auf seinen fahrbaren Untersatz verzichten und es entstanden zudem keine Ausfälle, weil viele an den Feiertagen ohnehin nicht unterwegs sind.
Aus tausend losen Enden wurde ein Konzept mit rotem Faden. Genau da beginnt meine Arbeit, gemeinsam mit meinem Netzwerk der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht brauchst du nicht noch mehr ToDo’s, sondern jemanden, der mit dir sortiert, mitdenkt und daraus einen klaren Weg macht. Genau dafür ist meine gestaltende Beratung da. So entsteht ein Weg für deine ganz passende Marke, der im Alltag einfach funktioniert. Damit du dich auf das konzentrieren kannst, was dein Kerngeschäft ist.
Wenn der Kopf keine Ruhe gibt
Fokus und Konzentration wachsen oft in dem Moment, in dem wieder Orientierung da ist. Vielleicht liegt genau da der eigentliche Knackpunkt. Sobald offene Themen sichtbar werden, Zusammenhänge klarer sind und ein roter Faden entsteht, kommt Ruhe in den Kopf. Genau daraus wächst Vertrauen in die eigenen nächsten Schritte. Für mich geht es deshalb nie nur darum, irgendetwas abzuarbeiten. Es geht darum, mit Menschen so hinzuschauen, dass aus vielen losen Gedanken wieder ein klarer Weg wird. Einer, der im Alltag funktioniert und den Kopf frei macht für das, was wirklich vorangebracht werden will.
Genau dort beginnt meine gestaltende Beratung. Ich sortiere nicht einfach nur Aufgaben, sondern denke Zusammenhänge mit. Aus losen Ideen wird eine klare Konzeption, aus Stückwerk ein roter Faden und aus offenem Chaos ein Design, das im Alltag funktioniert. So wird Sichtbarkeit nicht nur schön, sondern auch umsetzbar.
FAQ: Wenn alles gleichzeitig an dir zieht
Hier findest du Antworten auf Fragen rund um Fokus und Konzentration, Ablenkung und kreatives Chaos im Alltag.
Wie bekomme ich mehr Fokus und Konzentration im Alltag?
Diese Frage habe ich mir jahrelang gestellt und meist nach Lösungen gesucht, die von außen kamen. Ein neues System, eine bessere App, ein weiteres Coaching. Die Idee, mich einfach selbst zu fragen, was ich brauche, kam lange nicht. Was mir wirklich geholfen hat, war der ehrliche Blick nach innen und der Moment, in dem ich aufgehört habe, allem gleichzeitig gerecht werden zu wollen. Meine Gedanken sammelten sich wieder, die Zerstreutheit verlor ihren Platz und ich konnte endlich bei einer Sache bleiben. Plötzlich wusste ich abends wieder, was ich den ganzen Tag wirklich geschafft hatte.
Warum verliere ich bei der Arbeit ständig den Fokus?
Da funkt oft viel mehr dazwischen, als dir lieb ist. Ein Gedanke hier, eine Nachricht da, noch ein offenes Thema, und schon springt innerlich alles weiter. Irgendwann hat nichts mehr Vorrang und genau dann zerfasert deine Aufmerksamkeit. Der Weg raus beginnt meistens mit einem ehrlichen Blick darauf, was gerade reel Platz in deinem Kopf einnimmt.
Wie kann ich ohne Ablenkung konzentriert arbeiten?
Mir hilft es, wenn nicht nur die Aufgabe da ist, sondern auch der passende Rahmen. Sobald es leiser wird und eine Sache wirklich dran ist, verändert sich etwas. Das ständige Dazwischen hört auf und genau dann kann Tiefe entstehen. Genau daraus ist mein Schaffensrausch gewachsen.
Was hilft gegen kreatives Chaos im Kopf?
Sobald alles nur im Kopf kreist, fühlt es sich schnell nach zu viel an. Erst wenn Gedanken, Ideen und offene Enden sichtbar werden, sortiert sich innerlich etwas. Plötzlich zeigen sich Zusammenhänge und auch das, was gerade nicht dran ist. Mir hilft dabei oft eine Runde Laufen oder laute Musik. Sobald der Körper in Bewegung kommt, ordnet sich der Kopf und plötzlich ist da wieder Platz für den einen klaren Gedanken, der einfach auftaucht.
Wie entstehen klare Prioritäten im Arbeitsalltag?
Im Alltag wirkt schnell alles gleich dringend und genau da verschwimmt der Blick dafür, was wirklich als Nächstes dran ist. Bei mir hilft ein simpler Trick: Block hernehmen, alles draufschreiben, was gerade schwirrt und dann jedem Punkt eine Zahl geben. Keine App, kein System, einfach Stift und Papier. Was dann passiert, ist fast unfair, denn die schnellen Projekte verschwinden zuerst von der Liste für das Erfolgsgefühl. Plötzlich sieht der Tag nach viel mehr aus, weil klar ist, was zuerst dran ist, was einfach weg darf und womit ich in Ruhe anfange, wenn der Kopf frei ist.

Fazit: Wenn wieder eins nach dem anderen geht
Du musst nicht erst krank werden, um dein System zu überdenken. Auch dein Alltagschaos kann klarer werden, wenn Fokus und Konzentration wieder einen Platz bekommen und nicht mehr alles gleichzeitig an dir zieht. Das Entscheidende sind Disziplin und das „Wollen“.
Kennst du dieses Gefühl, dass der Tag einfach durchrutscht und du am Ende nicht weißt, was du eigentlich für dich gemacht hast? Da bist du nicht alleine.
Wenn du dir wünschst, wieder Klarheit in deinen Alltag zu bringen, melde dich gern bei mir. Ich helfe dir mit meiner gestaltenden Beratung dabei, Ordnung ins kreative Chaos zu bringen. Dazu gehören Struktur, Leichtigkeit und ein gutes Gespür für deine ganz persönliche Art zu arbeiten. Damit dein Business wieder flutscht und sich nichts mehr auf dem Schreibtisch stapelt, was verhindert, mit deinen Projekten in die Welt zu dürfen.
Fokus und Konzentration entstehen nicht durch ständige Disziplin, sondern durch bewusste Entscheidungen. Genau dabei begleite ich dich vom kreativen Chaos hin zu Klarheit und Wirksamkeit. Damit Sichtbarkeit und Erfolg auch Spaß machen und dabei viel Zeit und Geld sparen.
Hinter den Kulissen zu diesem Artikel
Dieser Artikel ist ursprünglich im Rahmen der Blogparade von Judith Peters entstanden und wurde inzwischen erweitert. Der Aufruf von Sabine Landua „Fokus bitte! Meine besten Tipps für mehr Konzentration“ kam genau zur richtigen Zeit. Parallel lief auch mein Aufruf „Zeig, wer du bist“ als Einladung, das eigene Fundament sichtbar zu machen.




Liebe Melanie,
vielen Dank für diesen sehr persönlichen Beitrag zu meiner Blogparade! Dein Weg raus aus dem Alltagschaos hin zu Achtsamkeit, Vernetzung und bewusster Planung macht Mut. Danke, dass du deine Erfahrungen so offen teilst. Besonders schön finde ich, wie du zeigst, dass Fokus nicht über Nacht entsteht, sondern ein achtsamer Prozess ist.
Vielen Dank, dass du deine Rituale mit uns geteilt hast! So entsteht eine wunderbare Sammlung an den besten Tipps für Fokus und Konzentration.
Ich freue mich, dass du dabei bist!
Viele Grüße
Sabine
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Wow was für eine Veränderung!
Ich kann mir gut vorstellen, dass das kein leichter Weg war und eine klare Entscheidung brauchte.
Dein neuer Alltag liest sich richtig gut.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freude, Klarheit und Auszeit für dich ❤️
Jenni
Liebe Jenni, dein Kommentar hat mich sehr gefreut – danke dir von Herzen! Du hast mit deinem Human Design Reading damals auch einen wichtigen Impuls dazu gesetzt und beigetragen, dass ich mit viel mehr Bewusstheit diesen Weg gehen konnte. Bin sehr dankbar für all die Schritte und weitere Zusammenarbeit, die daraus folgte. Es ist schön, solche Menschen an seiner Seite zu wissen. Griasle Melanie
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Liebe Melanie, es ist großartig zu lesen, wie sich den Fikus verschoben und fokussiert hat. Von außen habe ich fast diese komplette Wegstrecke mitbekommen und mit Freude verfolgt. Ich finde es ganz großartig, wie du immer mehr bei dir bist und damit gleichzeitig mehr beim Kunden mit deinen wunderbaren Ideen iubd professionellen Umsetzung. Ich stehe in meiner Stille im Atelier und sende dir eine große Portion Schulterklopfen. Schön, dass es dich gibt!