21. Juli 2026

Wie gestaltende Beratung aus einem Logodesign in der Praxis einen Markenauftritt entstehen lässt
Woran erkennen wir überhaupt, ob ein Logo wirklich zu einem Unternehmen passt? Vermutlich nicht daran, dass es nur schön aussieht oder andere es gut finden. Ein starker Markenauftritt entsteht auch selten durch ein einzelnes Logo, denn er wächst mit jeder Entscheidung und allen passenden Details. Hier setzt meine gestaltende Beratung an. Statt nur ein Logodesign zu entwickeln, entsteht Schritt für Schritt ein Erscheinungsbild, das ein Unternehmen über viele Berührungspunkte hinweg sichtbar macht und mitwachsen kann.
Während ich an diesem Artikel gearbeitet habe, passierte genau das, was auch in meinem Ideenreich immer wieder geschieht. Aus einer Idee für eine Case Study wurden plötzlich viele. Die Kundenstimme von Katrin, deren Geschichte du gleich kennenlernen wirst, brachte eine neue Richtung hinein. Mit meiner SEO-Queen Eva Dragosits aus meinem Netzwerk entstand parallel eine klare Strategie für langfristige Sichtbarkeit. Dann kam noch der Aufruf zur Blogparade von Anja Dix dazu.
Plötzlich ergab alles einen Sinn. Mein Universum schrie im wahrsten Sinne des Wortes danach, diesen Blogartikel nun endlich in die Welt hinauszubringen! Genauso erlebe ich meine Arbeit seit vielen Jahren. Aus einzelnen Gedanken entsteht nacheinander eine Komplettlösung.
So begann auch die Geschichte von via animi®.
Was dich erwartet auf einen Blick
- Mit Intuition zum neuen Beruf und ein professioneller Markenauftritt aus (m)einer Hand
- Warum beginnt ein erfolgreicher Markenauftritt nie beim Logo?
- Der Moment, wo aus einer Idee ein Markenauftritt wurde
- Warum wächst ein Markenauftritt mit jedem Projekt?
- Was ist gestaltende Beratung?
- Was während unserer Zusammenarbeit entstand
- Woran erkennst du einen guten Markenauftritt?
- Warum ein schönes Logo allein noch keine Marke macht
- Was mir via animi® über meine größte Stärke gezeigt hat
- Fazit: Was von dieser Geschichte bleibt

Mit Intuition zum neuen Beruf und ein professioneller Markenauftritt aus (m)einer Hand
Angefangen hat alles mit ihrer Mail am 21. Juli 2025.
„Hallo liebes minschtl Team, mein Name ist Katrin Hildesheim und ich habe Ihren Kontakt von Sylvia Bieber. Ich suche jemanden, der für mich (eventuell je nach Kosten auch) Flyer oder Visitenkarten erstellt. Ich bin bereits selbstständig als Franchisenehmerin einer Fleischerei und möchte jetzt ein zweites Standbein im therapeutischen, heilerischen Bereich aufbauen und male gerne. Können Sie mir da eventuell ein paar Infos schicken, was für Kosten auf mich zukommen würden?“ Liebe Grüße
Also schickte ich ihr mein Angebot und eine Übersicht meiner Pakete rund um Logo und Corporate Design, damit sie reinfühlen konnte, welchen Weg sie gehen wollte. Das löste in ihr viele Fragen und auch Wünsche aus und wir vereinbarten einen Termin. Da wir fast 400 km auseinanderliegen, haben wir uns telefonisch gefunden.
Beim ersten Gespräch war schnell spürbar, dass ein Logo allein ihre Geschichte nie hätte erzählen können. Während Katrin von ihrer bisherigen Selbstständigkeit, Berufung in eine ganz neue Welt und ihren vielen Ideen erzählte, entstand vor meinem inneren Auge bereits ein viel größeres Bild. Es ging längst nicht mehr um Drucksachen und eher darum, einer neuen Existenzgründung ein Fundament zu geben, das mit ihr wachsen konnte.
Wie weit gestaltende Beratung reichen kann, hat mir Katrin mit via animi® auf wundertolle Weise gezeigt. Ein halbes Jahr nach der Entwicklung ihres Erscheinungsbildes schickte sie mir ein Foto, mit dem selbst ich kaum gerechnet hatte. Sie hatte sich ihr Logo tätowieren lassen.
Warum beginnt ein erfolgreicher Markenauftritt nie beim Logo?
Meist denken Menschen zuerst an ein Logo. Das ist verständlich, denn dort wird eine Marke zum ersten Mal sichtbar. Viele kommen mit dem Wunsch nach einem Logo in mein Ideenreich und suchen im Kern vielmehr Orientierung für ihren gesamten Auftritt.
Ein bleibender Markenauftritt entsteht aus den richtigen Fragen und dem, was zwischen den Zeilen sichtbar wird:
- Wen möchtest du erreichen?
- Welche Geschichte sollen Menschen weitererzählen, wenn sie bei dir waren?
- Was sollen Kunden schon spüren, bevor das erste Wort gefallen ist?
- Welche Teile deiner Persönlichkeit gehören unbedingt in deinen Markenauftritt?
- Woran sollen Menschen dich wiedererkennen, selbst wenn dein Logo nicht zu sehen ist?
- Was soll dein Markenauftritt tragen, wenn dein Unternehmen weiterwächst?
- Welche Entscheidungen soll dir dein Erscheinungsbild künftig leichter machen?
Die Antworten bilden das Fundament. Das Logo übersetzt sie später in eine sichtbare Form. Farben, Schriften, Bilder und Sprache greifen diese Entscheidungen auf und führen sie weiter. So entsteht aus einem einzelnen Zeichen ein Markenauftritt mit einem roten Faden.
Meine Arbeit beginnt deshalb mit aktivem Zuhören. Ich höre auf das, was ein Kunde erzählt, genauso wie auf die Gedanken, die zwischen den Zeilen auftauchen. Daraus ergeben sich oft Zusammenhänge, Möglichkeiten und nächste Schritte, die zu Beginn noch gar nicht Teil der Anfrage waren. Ich verkaufe meinen Kunden nichts, was sie nicht wirklich voranbringt.
Ein Logo steht für mich am Ende vieler Entscheidungen. Es fasst zusammen, wofür ein Unternehmen steht, welche Geschichte es erzählt und wohin es sich entwickeln möchte. Genau an diesem Punkt nahm auch das Gespräch mit Katrin eine ganz andere Richtung.
Der Moment, wo aus einer Idee ein Markenauftritt wurde
Nach unserem ersten Telefonat stand für mich fest, dass wir zuerst den roten Faden finden mussten. Erst dann konnten Logo und alle weiteren Bausteine entstehen. Wir legten ein Budget fest, mit dem wir im wahrsten Sinne losrennen konnten. Denn mit den ersten Scribbles fügte ich die vielen Gedanken ineinander, damit Katrin was zum Greifen hatte. Sie konnte immer direkt sagen, was ihr gefällt und was nicht. So konnten wir im Ausschlussverfahren immer mehr auf den Kern kommen, und es machte riesig Spaß. Mit der Positionierung haben wir die Essenz, das Gefühl und ein Wording herausgearbeitet. Wir hatten einen unglaublichen Flow über mehrere Wochen.
Katrins Worte zur Anfangszeit
„Als ich das erste Mal Melanies Stimme hörte, hat es mehr als nur gematcht. Mein Gefühl sagte sofort: Hier bin ich mehr als richtig. Das wird was.
Eigentlich hatte ich nur Flyer und Visitenkarten angefragt. Dabei sollte es dann doch nicht bleiben.
Ich kann mich noch richtig gut erinnern. Ich stand an meiner normalen Arbeit vor der Tür und telefonierte mit Melanie. Plötzlich sagte sie … Wir sollten uns überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, vor den Prints ein Logo zu machen und eine Website zu bauen.
Irgendetwas in mir hat in diesem Moment die Führung übernommen und einfach JA gesagt.
Es gibt heute noch eine Sprachnachricht an eine Freundin, die ich direkt nach dem Gespräch mit Melanie geschickt habe. Darin erzähle ich ihr, dass meine Seele die Führung übernommen hat und einfach meinen Markenauftritt bestimmt. Das war der Anfang von allem. Schon kurze Zeit darauf entstand meine eingetragene Marke.“
Wir haben viele Brainstormings für ihre Namensfindung gemacht
Durch das offene Miteinander und einen mutigen Blick in die Zukunft schauten wir weiter über den Tellerrand. Durch das Zusammenfügen vieler kleiner Elemente haben wir ein total passendes Branding aufgebaut.
Mit dem finalen Namen sind wir in die Typografie eingetaucht und haben gleichzeitig den Slogan weiterentwickelt. Der Claim ergänzt den Namen und bringt Katrins Haltung in wenigen Worten auf den Punkt. Um Katrin und ihre Vision vollständig einzufangen, nahmen wir zusätzlich eine Bildmarke auf. In vielen Ansätzen entstand ein Symbol mit Mehrwert, das ihre Geschichte sichtbar weiterführt. Wir haben reduziert, verbunden und ihre Wünsche zu einem starken Element vereint. So fanden sogar die Malereien aus ihrer Reise in die Berufung einen Platz im Logo. In den Blüten verbirgt sich der Phönix ihrer Neuausrichtung. Kunst trifft Design.

Wenn aus einem Logo ein Corporate Design wird, findet alles unkompliziert und einfach auf einem Datenblatt seinen Platz. So kann Katrin mit künftigen Dienstleistern und Lieferanten immer das gleiche Design umsetzen, wenn ich als kreativer Kopf nicht gebraucht werde.
Das ist meine Empfehlung für alle Unternehmer, damit sie überall das gleiche Auftreten haben. Dieses Datenblatt enthält alle Informationen, mit denen künftige Projekte und Lieferanten viel Zeit und Geld sparen. Mit meinem Angebot Basiswerk können meine Kunden alles rund um ihr Logo strukturiert an einem Ort finden.
Das Fundament war somit gelegt und alles rund um Logoentwicklung in Stein gemeißelt
Um dem Ganzen ein Krönchen aufzusetzen, haben wir gemeinsam mit meinem Netzwerkpartner Dr. Utz noch eine Markenanmeldung umgesetzt und visionär in die nächsten 10 Jahre gedacht. Aufgrund unserer klaren Vorarbeit ging das ratzfatz und Katrin darf nun ein ® für den Schutz ihrer Marke tragen.
Sie ist offiziell im deutschen Patent- und Markenamt mit via animi® eingetragen und geschützt.
Die ersten Schritte mit Katrin inklusive eines klaren Fundamentes zeigen ganz wundertolles, was es bedeutet, ein total passendes Konzept zu schnüren. Es kann mitwachsen und sich weiterentwickeln. Angefangen mit den ersten Erkenntnissen und der Fülle ihres Angebots haben wir Zusammenhänge gesehen. Damit konnten wir den Grundstein für alles Kommende legen und voll und ganz in die gestaltende Beratung eintauchen. Denn dadurch können jetzt alle Wünsche und Projekte viel Zeit und Geld sparen, weil wir lediglich immer dem roten Faden folgen.
Durch das Stellen von Fragen und den offenen Austausch ist so viel mehr entstanden, als sich in Worte fassen lässt. Die meisten hatten anfangs gar nichts mit dem Logo zu tun. Es geht um die Entstehung und das Zusammenfügen zu einem einzigartigen Gesamtauftritt, der voll und ganz ankommen darf.
Damit war die Reise längst nicht beendet. Da ging es dann erst so richtig los, denn ein Markenauftritt entsteht nicht an einem einzigen Tag. Er wächst mit jeder Entscheidung weiter.
Warum wächst ein Markenauftritt mit jedem Projekt?
Ein Logo schafft Orientierung. Erst im Alltag zeigt sich jedoch, wie tragfähig dieses Fundament wirklich ist. Mit dem fertigen Fundament begann bei Katrin die eigentliche Umsetzung. Von diesem Moment an entstand aus jeder Entscheidung fast wie von selbst die nächste und es entwickelte sich aus dem Erscheinungsbild von via animi® eine Marke.
Darin liegt für mich der größte Vorteil eines durchdachten Markenauftritts. Niemand muss bei jedem neuen Projekt wieder bei null anfangen. Jede Entscheidung baut auf der vorherigen auf.
Wir machten uns an die Inhalte der Website und mit meinem Netzwerkpartner Hannes haben wir parallel das Design programmiert und aufgestellt. Katrin bekam für das Fotoshooting das passende Drehbuch an die Seite, damit sie ins Konzept und die Formate passte. So konnten Bilder und Texte gezielt ihren Platz finden.
Nach dem GO konnten wir mit dem ganzen Input, den wir auf der Homepage erschaffen hatten, an die Prints gehen. Die Drucksachen griffen dieselben Gedanken wieder auf. Dadurch entstanden gefühlt auf einen Rutsch passende Visitenkarten, eine Flyerserie in verschiedenen Formaten und Themen sowie Plakate, Blöcke und Social-Media-Vorlagen.
Katrin beschreibt diese Entwicklung mit ihrer Kundenstimme
„Ich als bereits Selbstständige in einem Franchiseunternehmen hatte 2023 die dritte Filiale übernommen und mittlerweile 15 Angestellte. Alles lief gut, dachte ich, bis das Universum etwas anderes mit mir vorhatte. Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Soll ich weitermachen? Soll ich ganz aufhören? Was ist meine Berufung? Was soll ich eigentlich hier? Diese Fragen kamen mir permanent.
Also bin ich in die Tiefe gegangen und bekam immer mehr Klarheit. Ich begann das Studium zum Emotionscoach auf kunsttherapeutischer Basis, machte die Ausbildung zum Humanenergetiker und arbeitete durch POIA und Familienaufstellung weiter an mir. Nach und nach wurde mir klarer, was meine Seele und ich wollen. Ich hatte meine Berufung gefunden. Durch einen gemeinsamen Kontakt kam ich schließlich an meine heutige Grafikerin Melanie.
Sie half mir, mein Logo zu erstellen, eine Website zu bauen, Visitenkarten, Flyer und noch so vieles mehr zu designen, damit ich mit meiner Berufung in die Sichtbarkeit komme. Ich habe mit ihr und durch ihr Netzwerk eine Marke geschaffen, wofür ich sehr, sehr dankbar bin. Ich bin auch stolz auf mich selbst, dass ich diesen Weg gegangen bin und sie mir geschickt wurde, um mich zu unterstützen.
Der Weg zu meiner Marke ging recht schnell. Melanie hat super viele und tolle Ideen, die sie mir präsentiert hat. Meine Intuition hat mich geleitet und geführt, was die Entscheidung betraf. Ruckzuck lag dann alles bei ihrem Anwalt für Markenrecht, der sich um alles Weitere kümmerte. Schon hatte ich meine eigene Marke. Natürlich habe ich noch mehr zu sagen, aber wir sind jetzt voll im Umsetzen.“
Liebe Grüße Katrin
Bei uns trifft Grafikdesign auf Handwerk. Für mich endet ein Projekt deshalb nie mit der Übergabe einer Datei. Ich freue mich jedes Mal, wenn aus einer Idee die nächste entsteht und wir heute bereits die Sichtbarkeit von morgen mitdenken. Oft steckt der nächste Schritt schon in dem, was wir gerade gemeinsam entwickeln. Genau dann wird aus gestaltender Beratung eine echte Zusammenarbeit mit Mehrwert.
Deshalb gibt es bei mir keine Lösungen von der Stange. Jedes Projekt entwickelt sich aus dem Menschen, der vor mir sitzt, und genau daraus entsteht der Weg, der wirklich zu ihm passt. Als kreativer Kopf erkenne ich oft schon während eines Projekts Zusammenhänge und Möglichkeiten, die sich aus Gedanken und Zielen meiner Kunden ergeben, und daraus entsteht ihre ganz persönliche Komplettlösung.
Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als mittendrin dabei zu sein, wie aus einem einzelnen Auftrag nach und nach ein Markenauftritt entsteht, der sich genauso weiterentwickelt wie der Mensch dahinter. Diese Zusammenhänge zu erkennen, begeistert mich bis heute jedes Mal aufs Neue. Genau dort beginnt für mich gestaltende Beratung.
Ich sehe, was meine Kunden wirklich brauchen.
minschtl®
Was ist gestaltende Beratung?
Gestaltende Beratung ist meine Komplettlösung für einen Markenauftritt mit einem roten Faden. Sie verbindet alle 13 Leistungen aus (m)einer Hand, von der ersten Idee über Grafikdesign und Werbetechnik bis zur fertigen Umsetzung. Gemeinsam mit meinem Netzwerk der unbegrenzten Möglichkeiten entstehen Lösungen, bei denen alles ineinandergreift.
Im Mittelpunkt stehen aktives Zuhören, das Erkennen von Zusammenhängen und das Weiterdenken von Ideen. Gemeinsam entwickeln wir Entscheidungen, die nicht nur deine aktuellen Wünsche lösen, sondern auch künftige Projekte tragen. So entstehen Farben, Schriften, Bilder, Texte und Werbetechnik nicht unabhängig voneinander, sondern als durchgängiger Markenauftritt.
Gestaltende Beratung verbindet Denken und Umsetzen. Ideen bleiben nicht auf einem Konzeptpapier stehen, sondern werden direkt gestaltet, produziert und schrittweise sichtbar. So sparst du unnötige Abstimmungen, viel Zeit und Geld, weil dein Markenauftritt von Anfang an als Ganzes gedacht wird.
Gestaltende Beratung ist nicht nur für Existenzgründer gedacht
Vielleicht hast du bereits ein Logo, eine Website oder verschiedene Drucksachen und wünschst dir endlich einen roten Faden und jemanden, der mitdenkt. Mit meinem Designkompass schauen wir gemeinsam auf deinen bestehenden Auftritt, erkennen Zusammenhänge und entwickeln daraus ein passendes Gesamtkonzept. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, weil meist aus dem Bestehenden ein guter Grundstock entwickelt werden kann, der aus einem Sammelsurium wieder ein Ganzes macht.
Was während unserer Zusammenarbeit entstand
Mit ihrer ersten Sichtbarkeit konnten wir auch ihren ersten Messestand planen, der ganz im Konzept von via animi® im Oktober auf den Schirner Tagen erstrahlen wird. Die Ideen wurden so umgesetzt, dass sie auch in Workshops und Aufstellungen zum Einsatz kommen können und somit einen Mehrwert haben. Messeprodukte verstauben unter dem Jahr oft in einer Ecke, und das wollten wir bei Katrin bewusst sein lassen. Alles wird seinen Platz im Alltag finden.
Mit Werbeartikeln steigern wir die Sichtbarkeit und gleichzeitig die Wertschätzung bei den Kunden. Wir haben die passenden Wordings dazu kreiert, damit alle Produkte ihren Stellenwert haben und zeigen, was Katrin mit ihrer Berufung den Menschen schenken möchte.
Wir haben einen klaren Fahrplan, bei dem wir im Miteinander Blogartikel in Einblicke zeigen. Die Kategorien wachsen mittlerweile schon mit der Vielfalt der Beiträge.
Alles, was bisher entstanden ist, folgte ihrem CI (Corporate Identity)
Das ist gestaltende Beratung in Reinform. Getreu meinem Motto: „Eins nach dem anderen“ konnten wir damit viel Zeit und Geld sparen. Zudem haben wir im ehrlichen Flow miteinander so viel mehr erschaffen. Da ist totale Gedankenübertragung, wenn eins aufs andere aufbauen kann und alles aus (m)einer Hand kommt, weil alles miteinander vernetzt ist.
Wir denken laut und daraus mache ich ein Konzept. Sie kann klare Entscheidungen im Ausschlussverfahren treffen, und so entwickelt sich ihr Außenauftritt wie von selbst. Wir haben das halbe Jahr bewusst genutzt. Zwischen der Entscheidung, ihrer eigenen Berufung zu folgen, der Existenzgründung und dem Start am 1. Juli in die volle Selbstständigkeit haben wir vollends ausgefüllt mit dem Umsetzen ihres eigenen Weges.
Es war eine bewusste Entscheidung, ihrer Wortwahl zu folgen und Dinge so beim Namen zu nennen, wie wir es selbst im Alltag doch oft machen. Direkt am Puls der Zeit, ohne Schönrederei und direkt auf den Punkt. So floss der Charakter von Katrin direkt mit ein und der Auftritt kann so auch stärker mit ihr identifiziert werden.
Woran erkennst du einen guten Markenauftritt?
Einen guten Markenauftritt erkennst du daran, dass Entscheidungen leichter werden. Neue Projekte müssen nicht jedes Mal neu erfunden werden, weil bereits ein roter Faden vorhanden ist. Farben, Schriften, Bilder, Texte und Werbetechnik greifen selbstverständlich ineinander und erzählen dieselbe Geschichte.
Auch nach außen wird ein guter Markenauftritt spürbar. Menschen erkennen dein Unternehmen wieder, verbinden es mit bestimmten Werten und entwickeln Vertrauen, weil dein Auftritt über alle Berührungspunkte hinweg stimmig bleibt.
Genau das ist bei via animi® passiert. Aus einem ersten Logo entstanden passende Fotografien, eine Website, Drucksachen, Werbemittel und viele weitere Bausteine. Nichts davon wirkte wie ein Einzelprojekt. Alles baute aufeinander auf und entwickelte sich zu einem Markenauftritt, der mit dem Unternehmen weiterwachsen konnte.
Ein markanter Markenauftritt ist dann gut, wenn neue Ideen ihren Platz fast von selbst finden.
Warum ein schönes Logo allein noch keine Marke macht
Ein Logo kann wunderschön gestaltet sein. Eine Marke entsteht jedoch erst dann, wenn Menschen damit etwas verbinden. Sie wächst durch Erlebnisse, Vertrauen und jede einzelne Begegnung.
Heute gibt es unzählige Werkzeuge, mit denen sich innerhalb weniger Minuten ein Logo gestalten lässt. Was dabei oft fehlt, ist das, was später den Unterschied macht. Ein Logo entsteht schnell. Eine Markenidentität braucht Gedanken, Entscheidungen und einen roten Faden. Genau dieser Teil lässt sich nicht auf Knopfdruck erzeugen.
Viele orientieren sich an dem, was gerade modern aussieht oder im Tool ausgespielt wird. Farben, Formen und Stilrichtungen verändern sich jedoch ständig. Eine Markenberatung sollte nie auf kurzfristigen Trends aufbauen, jedoch immer auf die Persönlichkeit eines Unternehmens. Ich sehe ein Logo nie als Ziel. Es ist für mich die sichtbare Antwort auf viele Gedanken, Gespräche und Entscheidungen, die vorher entstanden sind.
Ein schönes Logo kann Aufmerksamkeit schaffen. Eine Marke entsteht erst dann, wenn Menschen sie wiedererkennen, Vertrauen aufbauen und ihre Geschichte weitererzählen.
Das durfte ich wenige Monate später auf eine Weise erleben, mit der ich selbst nie gerechnet hätte
Über den Jahreswechsel hatten Katrin und ich irgendwann einmal ganz beiläufig über Tattoos gesprochen. Für mich war das einfach ein Gespräch unter vielen und ich hatte es nicht im Fokus. Einige Zeit später fuhr ich von einem Kundentermin nach Hause, hatte eine Idee und musste an sie denken. Aus dem Bauch heraus schrieb ich ihr eine Nachricht. Ihre Antwort kam fast zeitgleich.
„Ich war heute beim Tätowierer.“ und schickte mir ein Bild.

Im ersten Moment war ich völlig sprachlos. Danach kreischten wir uns gleichzeitig an und die Worte flogen hin und her wegen dieses geilen Abenteuers. In diesem Augenblick hatte ich begriffen, wie tief diese gemeinsame Reise gegangen war.
Wir hatten nicht einfach ein Logo entwickelt. Wir hatten gemeinsam etwas geschaffen, worin sich Katrin vollkommen wiedergefunden hat. Eine Markenentwicklung, die ihre Werte, ihre Wünsche, ihre Träume, ihre Veränderungen und ihre Berufung sichtbar gemacht hat.
Dass ein Mensch seinem eigenen Logo einen Platz auf dem Körper gibt, hätte ich nie erwartet. Bis heute berührt mich dieser Moment. Für mich ist das der schönste Beweis dafür, dass Gestaltung weit mehr sein kann als schöne Farben, eine passende Schrift oder ein gelungenes Symbol.
Ein schönes Logo kann jeder sehen. Eine echte Marke erkennt ein Mensch daran, dass sie sich nach ihm selbst anfühlt.
Sie kann zu einem Teil der eigenen Geschichte werden.
Katrin schrieb dazu …
Der 30. Juni war ein Tag, der mein Leben verändert hat. Nicht nur, weil ich von der einen Selbstständigkeit in die nächste gesprungen bin. Es durfte auch etwas geben, das mich immer an diesen Tag erinnert.
Da es etwas Prägendes sein sollte, habe ich mich für eine Tätowierung entschieden. Aber was sollte es sein? Ich entschied mich für mein Logo, weil ich meine Marke bin. Es ist nicht nur ein Bild aus Symbolen und Buchstaben oder einer Schriftart. Das Logo bin ich. Dahinter stehen Werte, Wünsche, Träume, Erinnerungen, Veränderungen, Wachstum und noch so vieles mehr.
Es musste auf meinen linken Unterarm, auf die Gefühlsseite, die weibliche Seite. Dort darf es mich jeden Tag daran erinnern, dass ich auch Frau bin.
Was mir via animi® über meine größte Stärke gezeigt hat
Manche Dinge fallen uns so leicht, dass wir jahrelang übersehen, welchen Wert sie für andere haben. Genau darum geht es in der Blogparade „Das kann ich richtig gut und hab’s lange nicht gewusst“ von Anja Dix.
Bei mir ist es das Mitdenken. Sobald mir ein Kunde von seinem Unternehmen erzählt, sehe ich selten nur den Auftrag auf dem Tisch. Während wir sprechen, entstehen Verbindungen. Einzelne Gedanken finden zusammen und aus einer ersten Idee wächst Schritt für Schritt ein ganzer Auftritt.
Lange hielt ich das für einen selbstverständlichen Teil meines Berufs. Ich dachte, dass jeder Grafikdesigner oder Agenturen so arbeiten. Heute weiß ich, dass genau darin meine größte Stärke liegt. Darum nenne ich sie gestaltende Beratung.

Fazit: Was von dieser Geschichte bleibt
Erst durch Projekte wie dieses habe ich verstanden, dass mein Mitdenken keine Selbstverständlichkeit ist. Heute weiß ich, dass genau daraus meine Komplettlösung entstanden ist. Meine gestaltende Beratung ist weit mehr als eine klassische Designberatung. Lange hielt ich das einfach für einen normalen Teil meiner Arbeit. Erst meine Kunden haben mir gezeigt, dass genau darin meine größte Stärke liegt.
Heute weiß ich auch, dass meine Arbeit nie bei einem Logo beginnt. Sie beginnt bei den Menschen dahinter. Ich helfe ihnen dabei, sichtbar zu machen, wer sie sind. Gestaltende Beratung bedeutet für mich nicht, ein Unternehmen schöner zu machen. Sie macht sichtbar, was bereits da ist.
Vielleicht erkennst du eine gelungene Markenstrategie tatsächlich nicht daran, wie schön ein Logo aussieht. Seine wahre Stärke zeigt sich erst in dem, was Menschen Monate oder Jahre später noch damit verbinden.
Der Aufruf zur Blogparade von Anja Dix zum Thema „Das kann ich gut“ war schließlich der letzte Impuls, diesen Artikel endlich zu schreiben. Erst beim Schreiben wurde mir bewusst, dass genau diese Frage den Kern meiner gestaltenden Beratung beschreibt. Ich dachte immer, mein Mitdenken gehört einfach zu meinem Beruf. Erst beim Schreiben dieses Artikels wurde mir bewusst, dass genau darin meine eigentliche Stärke liegt.
Kann es sein, dass in deinem Design schon viel mehr steckt, als du heute siehst? Erzähl mir von deiner Idee, vielleicht beginnt genau dort auch deine Geschichte.




Liebe Melanie,
ich freue mich sehr, dass ich Katrin mit Dir zusammenbringen konnte. Was sich innerhalb eines Jahres daraus entwickelt hat, ist phänomenal.
Auch wenn ich durch mein Bewusstsein-Coaching Menschen immer mehr zu sich selbst bringen kann, sodass sie sich ihres Potenziale bewusst werden, bin ich doch die Falsche für’s Marketing. Da braucht es Dich und Deinen kreativen Kopf.
Dein Artikel über Katrins Außenauftritt, ist genial.
Liebe Grüße
Sylvia